Es war heiß gewesen den ganzen Tag, die Luft stand still und schwer. Und dann hatte sich der Himmel verdunkelt und es hatte dieses Gewitter gegeben. der Regen peitschte gegen die Fenster, als würde er zu ihr sprechen. Lotta hatte sich in ihrem Bett verkrochen als es begann zu donnern und zu blitzen. Gewitter machten
Theo wartete, bis er hörte, wie seine Mutter die Wohnungstür von außen schloss und ging dann zurück in sein Zimmer.Eulalia saß immer noch auf seinem Bett, hielt in der Hand einen Umschlag aus Papier, einen altmodischen Briefumschlag. „Na da bist du ja endlich, das wurde aber auch Zeit, genau! Ich muss doch meinen Auftrag erfüllen
Theo ging zurück ins Haus und hoch in den zweiten Stock. Die Wohnungstür war noch offen, so wie er sie zurückgelassen hatte. In der Küche hörte er das Klappern von Töpfen und der Duft von Tomatensoße mit Hack erinnerte ihn daran, dass es Mittagszeit war und er tatsächlich hungrig war. Es gab Spagetti Bolognese, sein
Tag der Befreiung. Tag der Kapitulation. Tag des absoluten Zusammenbruchs. War das jetzt ein guter Tag für Deutschland? Ja, ganz sicher. Die Befreiung von der Diktatur der Nazis. Von der Herrschaft der Grausamkeit. Des mitleidlosen Tötens. Deutschland über alles! Und wenn alles zusammenbricht. Dabei waren es gar nicht so wenige, die mitgelaufen sind. Die wohl

Er ist vielleicht drei Zentimeter groß, sieht unmöglich fett aus, sein Bauch wie im neunten Monat schwanger. Glatzköpfig, mit großen Ohren am runden Schädel. Sein Mund ist weit aufgerissen im Lachen. Ja, er lacht über mich. Oder über sich? Ich weiß es nicht. Jedenfalls sitzt er dort schon seit einigen Jahren und schaut mir bei
In diesem Moment fuhr ein heftiger Windstoß durch das Zimmer, die Zimmertüre knallte zu und gleichzeitig das Fenster, so dass Eulalia einen Stoß bekam und mit einem Schrei nach draußen katapultiert wurde. Theo sah, wie Eulalia vom aufkommenden Gewittersturm herumgewirbelt wurde, wie sie versuchte sich, in den Zweigen der Eiche festzuhalten. Die Zweige und Blätter
„Genau, genau so habe ich mir das gedacht. Ich hätte mir vertrauen sollen und einfach nicht herkommen. So etwas Blödes habe ich mein ganzes Leben noch nicht erlebt. Genau! Ich wusste doch, dass das nicht gut gehen konnte. Warum habe ich mich nur darauf eingelassen? Genau! Was glotzt du so blöde? Hast du noch nie
Sind die bösen Clowns im Weißen Haus? Haben sie jetzt die Macht übernommen? Oder sind sie noch zu stoppen? Wie kann man sie stoppen? Was kann ich tun, damit die böse Alice nicht bei uns die Macht übernimmt? Kann ich überhaupt etwas tun? Wie kann ich damit umgehen?
30.10.1971 Ich bin in einer Fotoausstellung über den Krieg in Vietnam. Vor einem Bild mit stehend, höre ich einen Dialog zwischen einem Kind und seinem Vater. Den Dialog habe ich kurz danach aus der Erinnerung aufgeschrieben. Unter dem Foto mit toten Zivilisten, darunter auch Kinder, steht: Q. : Babies auch?A. : Babies auch. Kind:
Du glaubst, dass es nichts zu lachen gibt, weil die Lage zu ernst ist? Dann ist es Zeit, den inneren Clown rauszuholen und Clowning zu üben! Der Clown hat keine Angst vor der Zukunft. Für ihn ist jeder Moment ein Neuanfang. Er lebt ganz im Hier und Jetzt in vollem Urvertrauen, dass alles gut ist