Kategorie: Tägliche Notizen


  • Ich weiß nicht, was ich veröffentlichen soll von meinen vielen Schreibereien. Jeden Tag eine Morgenseite. Wen interessiert das schon außer mir? Gestern habe ich mal wieder per Hand geschrieben. Fast eine Stunde lang Musik gehört. Und dazu assoziativ geschrieben. Das Thema war Aufräumen. Mein Leben aufräumen. Habe ich schon mit 50 gesagt. Mit 50 Jahren

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  • Seltsam im Nebel zu wandern. Das Gedicht von Hermann Hesse kommt mir in den Sinn. Ich schaue hinaus – und so sieht es auch aus: seltsamer Nebel über den Häusern, zwischen den Bäumen. Romantisch, immer wieder. Wie oft habe ich schon Fotos von Landschaften und Häusern im Nebel gesehen – und selbst gemacht. Ich erinnere

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  • 23.10.2025 Mein Vater hat heute Geburtstag. Er wäre 111 Jahre alt geworden. Bei seiner Geburt gab es noch den Kaiser. Mit 10 begann der 1. Weltkrieg. Mit 14 war er zu Ende. Er fing als Hilfsarbeiter an, wahrscheinlich in einer Feilenfabrik. Sein erstes selbstverdientes Geld investierte er in Kekse. Selbstverdiente Kekse, die er mit großem

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  • Ist meine Zeit gekommen? Nein, sie war schon immer da. Die Frage ist, wie ich sie nutze. Muss es denn immer einen Nutzen geben? Vielleicht reicht es auch, einfach nur zu leben. Das Leben ist schön genug – jedenfalls, wenn die Sonne scheint und man auf dem Balkon sitzen und die warme Luft genießen kann.

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  • Tag der Befreiung. Tag der Kapitulation. Tag des absoluten Zusammenbruchs. War das jetzt ein guter Tag für Deutschland? Ja, ganz sicher. Die Befreiung von der Diktatur der Nazis. Von der Herrschaft der Grausamkeit. Des mitleidlosen Tötens. Deutschland über alles! Und wenn alles zusammenbricht. Dabei waren es gar nicht so wenige, die mitgelaufen sind. Die wohl

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  • Auf meinem Schreibtisch sitzt ein kleiner, dicker Buddha

    Er ist vielleicht drei Zentimeter groß, sieht unmöglich fett aus, sein Bauch wie im neunten Monat schwanger. Glatzköpfig, mit großen Ohren am runden Schädel. Sein Mund ist weit aufgerissen im Lachen. Ja, er lacht über mich. Oder über sich? Ich weiß es nicht. Jedenfalls sitzt er dort schon seit einigen Jahren und schaut mir bei

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  • Sind die bösen Clowns im Weißen Haus? Haben sie jetzt die Macht übernommen? Oder sind sie noch zu stoppen? Wie kann man sie stoppen? Was kann ich tun, damit die böse Alice nicht bei uns die Macht übernimmt? Kann ich überhaupt etwas tun? Wie kann ich damit umgehen?

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  • 30.10.1971 Ich bin in einer Fotoausstellung über den Krieg in Vietnam. Vor einem Bild mit stehend, höre ich einen Dialog zwischen einem Kind und seinem Vater. Den Dialog habe ich kurz danach aus der Erinnerung aufgeschrieben. Unter dem Foto mit toten Zivilisten, darunter auch Kinder, steht: Q. : Babies auch?A. : Babies auch. Kind:         

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  • Du glaubst, dass es nichts zu lachen gibt, weil die Lage zu ernst ist? Dann ist es Zeit, den inneren Clown rauszuholen und Clowning zu üben! Der Clown hat keine Angst vor der Zukunft. Für ihn ist jeder Moment ein Neuanfang. Er lebt ganz im Hier und Jetzt in vollem Urvertrauen, dass alles gut ist

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  • Gebet um Humor Schenke mir eine gute Verdauung, Herr,Und auch etwas zum Verdauen.Schenke mir Gesundheit des Leibesmit dem nötigen Sinn dafür,ihn möglichst gut zu erhalten. Schenke mir eine heilige Seele, Herr,die im Auge behält, was gut und rein ist,damit sie sich nicht einschüchtern läßt vom Bösen,sondern Mittel findet,die Dinge in Ordnung zu bringen. Schenke mir

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